KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner: Welche Gartenplanung ist die richtige Entscheidung für dich? Ich nehme dich an die Hand und wir finden zusammen heraus, was zu dir passt, um deinen Garten planen zu lassen.
Warum du diesen Blogartikel lesen musst
Anzeige / Du bist Hausbesitzer und musst einen Garten neu anlegen oder umgestalten? Dein Alltag ist geprägt von Zeitmangel und eine Frage taucht immer wieder bei dir auf: Wo und wie fange ich mit der Planung in meinem Garten überhaupt an?
Und das ist genau der springende Punkt. Es gibt so viele Optionen, so viele Gartenwünsche und Ideen, dass sie sich sogar widersprechen.
Du hast schlicht kein Bock auf Fehlentscheidungen.
Und so fragst du dich, was eigentlich besser ist? Den Garten von einer Gartenplanerin wie mir planen zu lassen oder ist die KI besser und schneller?
Deine Frage ist absolut legitim. Es geht hier nicht um die Begeisterung für eine Technik und auch nicht um Kreativromantik, es geht um deine konkrete Entscheidung, die langfristige Folgen hat.
Warum die Entscheidung KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner so schwerfällt
Die Entscheidung, ob KI oder Gartenplaner, ist nicht einfach. Die vermeintlichen Vorteile der KI liegen auf der Hand und wiegen schwer in der Abwägung einer Entscheidung:
- KI-Gartenplanung ist günstig
- KI-generierte Gartenbilder helfen weiter
- KI-Gartenplanungen sind gut, objektiv und schnell
- KI-Gartenplanung ist einfach
Schauen wir uns die vermeintlichen Vorteile der KI genauer an.
KI-Gartenplanung ist günstig: wirklich?
Ein typischer Denkfehler bei der Entscheidung ist, dass die KI-Gartenplanung (vermeintlich) günstig und die Arbeit eines Gartenplaners grundsätzlich teuer ist. Jedoch ist eine KI nicht günstig, wenn Planungsfehler entstehen und einfach übernommen werden. Ich habe Kunden, die vor meiner Beauftragung ihren Garten mit KI haben planen lassen. Erfolglos.
Fehlversuche im Garten kosten richtig viel Geld.
Daher kann ein Gartenplaner mittel- und langfristig die günstigere Variante sein. Meine Preise für Gartenplanungen kannst du hier aufrufen.
KI-generierte Gartenbilder helfen weiter: wirklich?
Manch einer neigt auch zu sagen, dass Gartenpläne nichts bringen, sondern 3D-Visualisierung oder KI-generierte Gartenbilder mehr Aussagekraft haben. Auch das ist nicht grundsätzlich korrekt.
Erst auf einem 2-D-Plan lassen sich Proportionen, Gleichgewicht und auch Wiederholungen überhaupt darstellen.
Doch genau darum geht es in einer perfekten Gartenplanung. Ein schönes KI-generiertes Bild kann diese Leistung nicht übernehmen und darstellen, denn letztlich ist ein Bild nur ein Medium, ohne die planerische Raffinesse. Weiter unten im Text findest du meine Versuche mit Hilfe der KI Gartenbilder zu generieren.
KI-Gartenplanungen sind gut, objektiv und schnell: wirklich?
Ein weiterer Punkt zum Thema KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner ist die falsche Annahme, dass KI-Gartenplanungen automatisch gut, objektiv und schnell sind. Das ist ein Gartenplaner auch, der Unterschied ist aber, dass ein guter Gartenplaner immer seine Kunden im Sinn hat, also gar nicht in dem Sinne objektiv sein muss.

Meine Gartenplanung (Online) für deinen wilden Garten, um anzukommen, abzuschalten und deine wilde Seite zu entdecken.
Es geht nicht darum einem Garten oder einem Kunden eine objektiv gute Standard-Schablone eines Gartens aufzudrücken. Absolut im Gegenteil.
Bei einem Gartenplaner geht es um individuelle Planung.
Die Kunden sind meine Auftraggeber, ich bin als Gartenplanerin auch nur meinen Kunden und ihren Gärten verpflichtet.
KI-Gartenplanung ist einfach: wirklich?
Ein weiterer vermeintlicher Vorteil der KI-Gartenplanung ist, dass sie einfach einfach ist. Es gibt so viele Möglichkeiten seinen Garten auf Vordermann zu bringen und sich zu informieren. Es gibt unzählige Tools, Apps, Pinterest-Moodboards, Beratungen und auch verschiedene Meinungen auf Social Media oder eben – wie hier – in Gartenblogs. So viele Möglichkeiten blockieren eher, als dass sie helfen.
Denn egal, was du nutzt, ob Tools, Apps oder eben KI-Gartenplanungen: sie bleiben nur ein Werkzeug!
Was du brauchst ist aber ein Handwerker. Das beste Werkzeug bringt es nicht, wenn der Handwerker ein Fail ist.
KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner: Wann KI-Gartenplanung funktioniert und wann nicht
Es geht mir nicht um eine Bewertung der KI, sondern um ihre Einordnung als mögliches Tool bzw. Werkzeug bei der Entscheidung ob KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner. Es gibt Gartensituationen, die ein Laie auch mit einer KI-Gartenplanung klären kann. Doch die KI-Gartenplanung hat definitiv ihre Grenzen.
KI-Ergebnisse solltest du immer mit einer gewissen Skepsis konsumieren.
Denn das Blöde ist, dass KI nicht offensichtlich falsch liegt.
Was die KI sagt klingt immer logisch und plausibel.
Fazit: die KI klingt immer richtig. Klingt.
Wie gesagt, ich durfte als Gartenplanerin schon KI-generierte Gärten und auch Staudenbeete umplanen. Denn die Probleme und die Fehler zeigen sich oft erst:
- nach dem Pflanzen
- nach dem ersten Sommer
- nach ein bis zwei Jahren Nutzung
Das muss aber nicht zwingend an der KI liegen. Sie ist, wie gesagt, nur ein Werkzeug. Ein Werkzeug braucht aber einen Handwerker der sich auskennt und die richtigen Fragen stellen kann.
Was KI-Gartenplanung gut kann
KI-Gartenplanungen sind stark, wenn es um allgemeine und abstrakte Fragen geht. Wie zum Beispiel:
- Gibt mir eine erste Idee für meinen Garten
- Teile mir meinen Garten grob auf
- Gib mir Inspiration für Materialien, Farben oder Beetideen
- Gib mir Visualisierungsideen, damit ich ein Gefühl für meinen neuen Garten bekomme
Hier punktet die KI-Gartenplanung eindeutig, weil sie Ergebnisse schnell, logisch und sauber liefern kann.
Das gibt uns Menschen ein gutes Gefühl von Sicherheit. Zu hinterfragen ist nur, wie individuell das gelieferte Ergebnis der KI-Gartenplanung ist. Beachte: Sicherheit ist schön, doch noch wurde keine echte Entscheidung für den Garten getroffen.
Das heißt die KI-Gartenplanung bietet eine bequeme Allroundlösung. Sie ist ideal für dich, wenn du:
- ganz am Anfang stehst und dir dein Stil noch nicht klar ist
- Inspiration für deine Gartengestaltung suchst
Wo KI-Gartenplanung an ihre Grenzen stößt
Die größten Schwächen der KI-Gartenplanung liegen nicht im „Tipps“-Bereich oder im Bereich der Kreativität, sondern ganz klar im fehlenden Kontext.
Mit einem fehlenden Kontext sind Planungsfehler vorprogrammiert.
Die KI kennt:
- deinen Boden nicht
- dein Mikroklima nicht
- nichts über Staunässe und Hanglagen
- nicht deine unliebsamen Nachbarn
- keine Blickachsen
- deine Nutzungsgewohnheiten nicht
- keine langfristigen Pflegefolgen
Eine KI-Gartenplanung nutzt immer Standardwerte, eher Wahrscheinlichkeiten bzw. Durchschnittswerte und das kann im Bereich der Gartenplanungen durchaus problematisch sein. Denn deine gewünschten Abweichungen vom Durchschnitt entscheiden später über Erfolg oder Frust in deinem Garten.
Damit klaffen Wunschbild und reale Nutzung auseinander.
KI-Gartenplanung kann auch gewisse Zielkonflikte nicht miteinander vereinbaren. Ich hatte die Pflegefolgen oben kurz erwähnt. Die KI ist nicht in der Lage das Design mit dem Pflegeaufwand in Verbindung zu setzen. So besteht die Gefahr, dass das Design vielleicht gut aussieht, aber der Pflegefaktor nicht berücksichtigt wurde.
Die KI-Gartenplanung hat extreme Schwächen in der Pflanzplanung.
Als Garten- und Pflanzplanerin berücksichtige ich in meinen Beeten Leit- und Begleitstauden, Feuchtezahl, Strategietypen, Lebensbereiche, Wuchsformen, den Standort, die Lebensdauer, die Lichtverhältnisse, die Winterhärtezonen und den Platzbedarf der jeweiligen Stauden. Und noch vieles mehr, wie Blütenformen, Farbgestaltung, Kurz- oder langlebige Stauden oder wuchernde Stauden. Sogar bei der Nennung von Stauden für Lehmböden kommt KI sofort an ihre Grenzen.
Bis heute zeigt die KI-Gartenplanung im Bereich der Beetplanung eklatante Fehler.
4. KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner: Wann eine individuelle Planung entscheidend wird
Ein Gartenplaner verlässt sich nicht auf vermeintliche Fakten. Alles Infos, die mir meine Kunden liefern, werden erstmal freundlich hinterfragt.
„Warum“-Fragen sind Gold wert.
Denn was sich Kunden im Garten wünschen, hat oftmals nichts mit dem zu tun, was sie auch wirklich wollen.
Die Wünsche sind groß und vielzählig, doch dahinter stecken ganz andere innere Ziele, wie bspw. die teure, riesengroße Outdoor-Küche steht für das Bedürfnis nach Geselligkeit. Der Wunsch nach Geselligkeit führt jedoch zu immensen Ausgaben und zum Anhäufen von Dingen, für die man bereits nach einem Jahr zu müde wird, um sie zu pflegen und zu erhalten. Und mit dem allen bist du keinen Schritt näher dran an „Geselligkeit“.
Was ich damit sagen will: ich bin ein Stopp-Schild.
Während die KI generiert, bin ich das Gegenteil von Generieren.
Ich will wissen. Und das vertauscht die Rollen.
Die KI gibt Wissen und ich sammle Daten und Wissen über meine Kunden und ihren Garten.
Und somit liegen meine Stärken als Gartenplanerin im Erkennen von:
- Was hinter vermeintlichen Konsumwünschen wirklich steht
- Welche Kompromisse tatsächlich im Design notwendig sind
- Wo sich Wünsche unbewusst widersprechen
- Welche Entscheidungen später vielleicht bereut werden
Dabei berücksichtige ich:
- Das Grundstück und die Nachbarschaft
- Die Architektur
- Die Nutzung des Gartens
- Den Tagesablauf und die Gewohnheiten
- Die Blickrichtungen
- Das Budget
- Die Lebensphase und die dazu passende Pflegebereitschaft
Der Gartenplaner arbeitet immer kontextabhängig
Die größte Stärke des Gartenplaners liegt im kontextabhängigen Arbeiten. Denn ein Garten ist kein lebloses, neutrales Objekt. Ein Garten lebt. Wie auch meine Kunden. Und beide sind in einem Leben integriert, also in einem Kontext.
Die KI-Gartenplanung denkt eher in fertigen Szenarien.
Der Gartenplaner berücksichtigt allerdings, dass ein sonniger Garten mit wenig Zeit für Pflege etwas anderes ist als ein sonniger Garten, der mit viel Leidenschaft geführt wird. Oder dass ein Familiengarten definitiv in 5 Jahren bereits ein anderer sein muss. Ein Gartenplaner denkt auch voraus und berücksichtigt die zeitliche Entwicklung, die emotionale Bindung und sogar Veränderungen im Leben.
Welche Planungsfehler durch den Gartenplaner vermieden werden
Das krasse ist, dass Planungsfehler nicht durch schlechte Ideen entstehen. Eine Feuerstelle ist in dem Sinne nie eine schlechte Idee. Aber eine persönliche Planung verhindert erstmal ein Sammelsurium von Gartenideen (Überplanung) ohne jegliche Prioritäten. Und eine Gartenplanung verhindert:
- Pflanzkonzepte, die im Alltag nicht funktionieren, weil zu viele kurzlebige Stauden verwendet wurden (Lücken im Beet entstehen!)
- Flächen, die designtechnisch toll aussehen, aber nicht genutzt werden (extrem teuer!)
- Kosten, die durch Fehlentscheidungen mehrfach entstehen
Entscheidungshilfe: KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner
Es gibt in der Gartenplanung mehrere Phasen, die Schritt für Schritt gegangen werden.
- Orientierungsphase: Hier werden Ideen gesammelt, Wünsche sortiert, Bilder entstehen im Kopf. = Super für KI, weil hier noch nichts entschieden wird!
- Entscheidungsphase: Hier werden Flächen bestimmt, Gestaltungsmerkmale angewendet, Funktionen festgelegt, der Pflegeaufwand und das Budget bemessen. Das alles muss zusammen passen. = Super für einen Gartenplaner, weil hier eine menschliche Einordnung im Kontext und die Erfahrung Gold wert ist!
- Umsetzungsphase: Hier werden Pflanzungen vorgenommen, Materialien bestellt und Prioritäten gesetzt. = Super für den Gartenplaner (und auch Galabauer), da Fehler in dieser Phase extrem teuer und schwer korrigierbar sind.
Die KI-Gartenplanung kann also helfen eine erste Idee von deinem Stil und deinen Wünschen zu bekommen.
Somit hast du scheinbar Klarheit, eine schnelle Entscheidung und ggf. spätere Korrekturen. Ein Gartenplaner setzt Prioritäten, erkennt Zielkonflikte in der Planung und setzt eher auf eine langfristige Entwicklung.
Der Gartenplaner ist derjenige der sich echte Klarheit erschafft und erst danach mit seiner Planung startet, weil er weiß womit geplant wird.
Die Rolle der KI ist anders, sie antwortet schnell und plant ohne Klarheit. Sie erschafft lediglich eine Illusion von Klarheit.
Praxis-Check: Was passiert, wenn man Gartenplanung komplett an KI abgibt?
Als Gartenplanerin habe ich KI-Gartenplanungen durchgetestet. Ich habe Prompts erstellt, um KI-generierte Bilder zu einem Garten bzw. einer Gartensituation zu erhalten. Der Prompt war allgemein gehalten. So formuliert, wie ihn jeder realistisch nutzen würde. Dabei war ich zuerst ganz zurückhaltend und hab lediglich um Inspiration gebeten und die KI mal machen lassen.
Vorweg: Die KI generierte unglaubliche, atemberaubend schöne Gartenszenen bzw. Gartenbilder. Doch als Gartenplanerin erläutere ich dir in meinen Versuchen, warum ich niemals so planen würde, wie die Bilder der KI es darstellen.
Erster Versuch: ein kleiner Sitzbereich zum Frühstück mit einer Pergola
Ich bat die KI um die Generierung eines Bildes, auf dem ein gemütlicher Sitzbereich für 2-4 Personen zu sehen ist. Der Platz dient dem Frühstück am Wochenende und soll von Pflanzen umrahmt sein, darüber eine Pergola.
Das generierte Bild durch die KI:

Auf den ersten Blick wirkt das Bild stimmig und plausibel. Es ist ein einfaches Gartenbild mit einer zu schmalen Sitzpergola. Bei schlechtem Wetter würde es auf die Beine regnen und bei Sonnenwetter gäbe es wohl nicht genug Schatten.
Das große Croissant allerdings würde ich nehmen!
Dann habe ich angefangen die KI mit mehr Informationen zu füttern. Das war dann das zweite KI-generierte Bild:

Auf den ersten Blick wirkt das Bild noch spektakulärer als das erste Bild.
Doch als Gartenplanerin würde ich einen Sitzplatz niemals so planen.
Warum? Ich hätte Angst, dass die leichte Erhöhung des Sitzplatzes zur Stolperfalle wird. Die Stühle dürfen nicht zu weit nach hinten geschoben werden, sonst gibt es vielleicht einen Sturz nach hinten. Eine kreisrunde Gestaltung in einer eckigen Pergola ergibt für mich keinen gestalterischen Sinn.
Die Trittplatten sollten ordnend wirken, eine Kreuz und Quer-Verlegung leitet das Auge nicht durch Garten, es wirkt unruhig. Der Materialmix von den verschiedenen Steinen und dem Holz wirkt auf mich persönlich ebenfalls unruhig.
Es ist viel los und ich habe keine Ahnung, wo das Auge ruhen kann.
Dann habe ich die KI mit meinen Informationen gefüttert, da KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner. Das heißt ich habe ihr genau gesagt, was sie gestalterisch zu tun hat. Hier ging es also nicht um Inspiration sondern um die Visualisierung meiner bereits fertigen Idee als Gartenplanerin.
Das war dann das KI-generierte Bild mit meiner planerischen Leistung:

Weniger Materialmix, natürliche Trittsteine, die den Weg zur Sitzgruppe leiten. Einheitliche Farben, berankte Pergola, die mit ihrer Umgebung verschmilzt. Hochbeete, ebenfalls aus Holz, heben den flachen Gartenbereich etwas an und bieten etwas Blumiges auf Augenhöhe beim Sitzen. Man hat das Gefühl, als würden einem die Bienen umschwirren.
Mehr Pflanzen anstatt teures, unnötiges Material.
Pflanzlich habe ich Dauerblüher und Bodendecker eingesetzt, die einen trockenen bis frischen Boden und einen sonnigen Standort benötigen:
- Katzenminze*
- Pracht-Storchschnabel*
- Spanisches Gänseblümchen*
- Steppen-Salbei*
- Zwergiger Gamander ‚Nanum‘*
Meine Pflanzen kaufe ich online oder in Speyer bei der Baumschule Oliveira.

Zweiter Versuch: eine kleine Wasserstelle im naturnahen Staudenbeet
Ich bat die KI um die Generierung eines weiteren Bildes. Auf dem Bild sollte ein naturnahes Staudenbeet zu sehen sein und eine Wasserstelle. Durch das Staudenbeet soll ein Weg führen.
Das generierte Bild durch die KI:

Auf den ersten Blick wirkt das Bild stimmig und plausibel. Ich weiß zwar nicht, warum die Wasserschale mitten im Weg platziert wurde, aber ok. Der Weg erscheint sehr breit, der Sinn der Trittsteine innerhalb des Weges ergibt sich mir nicht.
Dann habe ich die KI wieder mit meinen Informationen gefüttert, da KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner. Das heißt ich habe ihr genau gesagt, was sie gestalterisch zu tun hat. Hier ging es also nicht um Inspiration sondern um die Visualisierung meiner fertig gedachten Idee als Gartenplanerin.
Das war das KI-generierte Bild mit meiner planerischen Leistung:

Ein naturnahes Staudenbeet lebt durch eine naturnahe Wegegestaltung.
Daher habe ich der KI angewiesen einen schmaleren „Trampelpfad“ zu generieren, der deutlich geschwungener ist.
Es gibt keine harte Grenze von Weg und Beet, sondern das Beet wächst in den Boden hinein. Trittsteine sind unnötig und können weggelassen werden. Der schmale, geschwungene Weg strukturiert ausreichend und führt das Auge. Die Wasserschale ist seitlich platziert (goldener Schnitt) und teils im Beet integriert, um scharfe Grenzen zu vermeiden.
Dritter Versuch: eine kleine Wasserstelle im naturnahen Beet
Ich bat die KI erneut um die Generierung eines Bildes. Auf dem Bild sollte ein kleiner Wellnessbereich zu sehen sein. Nach der Sauna möchte ich ein kleines Badefass oder alternativ auch ein Whirlpool nutzen. Dazu brauche ich eine kleine Terrasse, wo ich schnell zwei Liegestühle aufstellen kann.
Das generierte Bild durch die KI:

Auf den ersten Blick wirkt auch dieses Bild stimmig und plausibel. Die Farben sind etwas quietschig und sollen wohl bisschen Urlaubsfeeling versprühen.
Die Terrasse wirkt auf den ersten Blick sehr spektakulär, sie ist aber überdimensioniert und damit eindeutig zu teuer.
An manchen Stellen ist sie so schmal, dass unklar ist, was die Funktion sein soll, außer eine gewisse Materialverschwendung. Der Sinn der Wege erschließt sich mir nicht. Die Trittplatten führen nicht vom Liegebereich zum Badefass, muss ich dann barfüßig auf Kies treten?
Dann habe ich die KI wieder mit meinen Informationen gefüttert, da KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner. Das heißt ich habe ihr genau gesagt, was sie gestalterisch zu tun hat. Hier ging es also nicht um Inspiration, sondern um die Visualisierung meiner fertig gedachten Idee als Gartenplanerin.
Das war dann das KI-generierte Bild mit meiner planerischen Leistung:

Bei diesem Bild hatte ich Schwierigkeiten der KI meine kühlen Farben für die Bepflanzung aufzudrücken, er generierte mir immer wieder merkwürdige Farben in die Bepflanzung rein. Ich musste es dann irgendwann akzeptieren.
In einem Wellness-Ruhe-Bereich würde ich viel mehr auf Gräser setzen und auf ganz kühle und gedämpfte Farben.
Ebenso würde ich nicht so viele verschiedene Pflanzen für einen Ruhebereich nutzen. Denn im Ruhebereich hat Ruhe Priorität und nicht das Nachdenken über die Gartenpflege.
Die Terrasse ist deutlich kleiner, aber leicht erhöht, damit der Einstieg in das Badefass besser gelingt. Das Badefass ist optisch in der Terrasse integriert und steht nicht einfach daneben. Die Trittsteine führen auf die Terrasse, keiner muss auf Kies treten.
KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner: meine Meinung zu KI-generierten Gartenbildern
Die Bilder sind atemberaubend, trotz allem, entsprechen sie niemals einer Realität. Es ist als ob du ein bildbearbeitetes Photoshop-Model oder ein KI-generiertes Supermodel anschaust. Sowas gibt es nicht.
Denn ob Garten oder Model, alle „menschlichen Fehler“ wurden ausradiert.
In einem normalen Garten ist mal was schief, auch mal was kaputt, es ist auch mal Unkraut da und im Garten wird auch gelebt. Die Stühle stehen tief, das Sitzpolster sind dreckig, auf dem Tisch ist Vogelkacka und das eine Beet hat doch nicht den richtigen Schwung. Das alles gehört dazu. Mach dich frei von KI-generierten Bildern. Sie (er)schaffen nicht die Realität. Die Realität wird nur durch das Tun, also durch dich und deine Handlungen, erschaffen.
Fazit KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner: meine Einordnung als Gartenplanerin
KI-Gartenplanung vs. Gartenplaner, wer hat gewonnen? Schreib es in die Kommentare, das würde mich sehr interessieren!
Ich hoffe die drei Versuche haben gezeigt, wo die Risiken bei der KI-Gartenplanung liegen und welche Entscheidungen langfristig problematisch werden können.
Fehler in der KI-Gartenplanung fallen einem nicht geschulten Auge bei Ansicht der Bilder kaum auf. Sie werden erst in der Praxis sichtbar, manchmal erst nach wenigen Jahren.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass nachträgliche, bauliche Veränderungen im Garten Zeit, Nerven und Geld kosten.
Auch wichtig: ein Prompt für eine KI-Gartenplanung ist in wenigen Sekunden geschrieben. Als Gartenplanerin befasse ich mich bereits vor der Planzeichnung stundenlang mit dem Kundengarten. Ich analysiere meine Kunden und ihre Wünsche, ihren Garten. Danach plane ich den Garten so, dass alles zusammen passt. Dabei berücksichtige ich meine Erfahrung und den gesamten Kontext.
Ich gehe hier individuell, statt standardisiert vor.
Daher brauche ich auch soviel Zeit. Und selbst, wenn der Gartenplan steht, werden noch Veränderungswünsche mit meinen Kunden besprochen, abgewägt und eingebaut.
KI-Gartenplanungen liefern Ergebnisse in Sekunden. Ich habe als Fachfrau und Gartenplanerin bereits alle Fehler gemacht und meine Erfahrungen gesammelt. Seit Jahren plane ich jeden Tag, mindestens 8 Stunden täglich, etliche Gärten und Beete. Ich bin der KI weit voraus. Meine Erfahrung ist unbezahlbar. Wenn du eine individuelle Gartenplanung suchst, kannst du mich gerne kontaktieren.
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